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Florenz Attraktionen
Hesse fragte sich verargert, weshalb sine Landsleute eigentlich kamen, um diese Stadt zu verunstalten; Rolland Bedaurte es, nicht dort geboren zu sein und all die anderen hier abgrdruckten oder nut gelesenen Autoren zeigen
dieselbe bestandige und ausdauernde Bewunderung fur Florenz. Es scheint, als hatte sich ein jeder von ihnen, vom Quattrocento bis heute, dieser Standt so angenahert, als wurden sie sie bereits kennen, als hatten sie mit Hilfe der "Klassiker", der Aufzeichnungen anderer Reisender, aufgrund von geschichtlichen und kunstgeschichtlichen Texten bereits zu Hause am Schreibtisch intensive Untersuchungen betrieben und sich so das zu Feigen gemacht, was die Geschichte, die Kunst, die Kultur Florenz schulding war und was Florenz ihnen schulding war. Mehr als um eine Reise scheint es sich um einen festen, im Kalender seit ewigen Zeiten vermerkt Termin zu handeln
. vorbereitet mit der Hingabe eines Pilgers, der sich schlieblich rustet, veilleicht das einzige Mal in seinem Leben, zu der Begegnung mit der heiligen Standt seines Glaubens. Und wie ersheint Florenz nun seinen auserwahlten Gasten ? Was erwarten sie von der Stadt und was fasziniert sie am meisten ? Die unterschiedlichen Sprachen, die verschiedenen Stile und Empfinsamkeiten munden immer darin, dab so etwas wie ein roter Faden vermittelt wird, der unsichtbar und vielleich auch unverstandlich ist, der den Leser aber immer in die Lage versetzt, sich inmitten von irgenddwelchen zuweilen auch zu personlich gestalten Beschreibungen wiederzufinden. So tut sich mal ein farbenfrohes Florenz, ein marmornes Florenz, ein traumahnliches Florenz auf, mal ein in Nebel gehulltes Florenz-mysterios und imposant das plotzlich in dem Tal auftauch-, und es gibt, mag es auch uberflussing erscheinen dies zu erwahnen, ein geistiges Florenz, das nicht unbedingt sichtbar wird.
Florenz Attraktionen - Gewib, die Gesellschaft und die Lebensweisen benfinden sich im standigen Wandel und nich allen, vielleich niemandem, nutzt der Ratschalg von Ruskin, wann man sich am besten zur Certosa del Galluzzo begibt und wie man sie wahrnehmen soll und was man anschliebend tun soll, um den gewonnenen Effektnicht zu verberden.
Oder gar die Eindrucke der Grafin Blessington von den wenig besuchten Alleen des Parks der Cascine, voll mit Fasanen und Hasen, welche heute ehre zum Lachen bzw. zum Kopfschuttells reizen; aber dennoch gibt es ein Gesicht von Florenz, das unverandert von der Zeit geblieben ist und das so vor unseren Augen liegt, wie es sich useren Mentoren parasentierte: ein Florenz, bevolkert von Kuppeln und Turmchen, Fialen und Hugeln und, ganz besonders, von vielen Statuen, der Triumpf del Dreidimensionalen, des Reliefs, des strahlenden WeiB, das sich von dunklen Steinen abhebt und hervorsticht, ein Florenz, das wiedereinmal mit Athen verglichen wird; ein Florenz am Wasser, wo der FluB hauptsachlich als Rechtfertigung dient fur die Harmonie seiner Brucken, die Moglichkeit einrt hinreiBenden Perspektive und die Verherrlichung der Hauser und Dacher, die sich ohne Pose zusammendrangen, als wollten sie sich klein machen und Raum und Ehre dem GroBartigen, dem Unendlichen, dem Ewigen uberlassen.
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